Gesundheitsgefahren im Rudersport

Infektionsgefahr

Aus dem weltbekannten Institut für Angewandte Hygiene im Rudersport erreichen uns erschreckende Nachrichten. Wie uns Prof. Dr.-eck. am Stecken aus dem idyllisch in Zitterburg gelegenen Institut mitteilt, setzen sich Ruderer bewusst und eine große Dunkelziffer auch in völliger Unkenntnis unübersehbar großen Gefahren aus.

Wie jeder auch nur mäßig aktive Ruderer aus eigener Erfahrung weiß, sondert man bei der aktiven Ausübung seines Sportes eine nicht unbeträchtliche Menge an körpereigenen Substanzen aus und lässt diese auf das Sportgerät einwirken. Nicht selten sind diese Kontaminationen nach wenigen Minuten nicht mehr sichtbar.


Korrosive Einwirkungen im Körpernahbereich der Sportgeräte

Es konnte jetzt nachgewiesen werden, dass diese Substanzen korrosiv wirken, die Oberflächen der körpernahen Geräteteile öffnen und eine große Vielzahl unterschiedlichster Mikro- und Makroorganismen nähren, die sich begierig auf alles stürzen, was über sie hereinschwappt. Zur bevorzugten Nahrung der gefürchteten Ergo-Eumel, einer Abart der in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ausgestorbenen Gardinen-Eumeln, zählen die zentralen Körpersäfte Blut und Lymphe, die besonders reichhaltig aus sich öffnenden Blasen fließen. Steht diese Nahrung nicht zur Verfügung, geben sich die possierlichen Tierchen auch mit Schweiß und ranzigem Fett aus Talgdrüsen zufrieden.


Ergometer im Versuchsaufbau


Erfolgreicher Nachweis der Kontamination am Griffstück des Ergometers

Das von Prof. Dr.-eck am Stecken entwickelte Nachweisverfahren beruht auf einer Kombination der Anwendung von biologisch aktiven Kohlenstoffverbindungen in staubförmiger Konsistenz, die in einer feinen (max. 1mm dicken) Schicht auf den Geräteoberflächen aufgebracht wird. Dann wird das Gerät über längere Zeit (1 Monat reicht hier meist) einem feucht-kühlen Klima ausgesetzt. Das Ergebnis ist dann mit bloßem Auge sichtbar. Ergänzend ist hier zu sagen, dass sich die beginnende Kontamination bereits über einen langen Zeitraum olfaktorisch ankündigt und mit geübter Ruderernase auch aus einiger Entfernung zum Gerät deutlich wahrgenommen wird. In der Regel kann in dieser Phase noch mit gezielter Zufuhr frischer Atemluft die Schleimhautreizung gemildert werden.

In fortgeschrittenem Stadium sind dann besonders die mit den Handflächen kontaktierten Teile betroffen. Nach Anwendung des Nachweisverfahrens ist das Ergebnis mit besonders empfindlichen Händen deutlich an der welligen, dauerhaft feuchten und leicht pelzigen Struktur ertastbar.

Schutzmöglichkeiten

Es muss jedem klar sein, dass die unkontrollierte Verbreitung der kleinen Ungeheuer unbedingt unter eine geeignete Kontrolle zu bringen ist. Hierzu hat das Institut fieberhaft besonders nach preiswerten Möglichkeiten Ausschau gehalten, damit sich keiner aufgrund fehlender Präventionsmaßnahmen von der Ausübung seines geliebten Sportes distanzieren muss.

Fündig wurde Prof. Dr.-eck am Stecken schließlich in einem benachbarten Institut, wo bereits Präventionsmaßnahmen an formnahen und oft auch ähnlich kontaminierten Objekten und Subjekten erfolgreich praktiziert wurden. Die dort eingesetzten sportfreundlichen, ergonomisch geformten Distanzierungsüberzüge aus hautirritationsneutralen Materialkompositionen sind bereits in großer Vielzahl im freien Handel zu erschwinglichen Preisen erhältlich.


Erfolgreiche Anwendung der Schutzmaßnahme an kontaminierten Skulls

Wie die hier gezeigten Bilder verdeutlichen, kann jeder Sportler für sein Gerät die geeigneten Produkte auswählen und auch selbständig applizieren. Es hat sich gezeigt, dass hierdurch die Kontamination im Rudersport auch ohne eine besondere elektronische Prüfung deutlich vermindert werden kann.


Versuchsaufbau des Ruderergometers mit Distanzierungsüberzügen

Soll der gesundheitsförderliche Effekt erhalten werden, so ist darauf zu achten, dass die Distanzierungsüberzüge nach jeder Anwendung der Geräte gewechselt und auf keinen Fall mehrfach verwendet werden. Auch von einer Weiterverwendung in anderen Sportarten wird von Prof. Dr.-eck. am Stecken dringenst abgeraten, da es hierbei besonders leicht zu einer Kontamination mit den Eumeln kommen kann, wenn die kontaminierte Innenseite der Überzüge mit empindlicheren Körperteilen in Kontakt tritt. Auch die besondere mechanische Belastung bei der sportlich betriebenen Anwendung lässt eine Mehrfachverwendung nicht zu, da spätestens beim abschließenden Entfernungsvorgang auftretende Mikroverletzungen durch Dehnung die Distanzierungseffekte minimieren können.


Nahaufnahme der erfolgreichen Anwendung

Mittlerweile werden aber auch schon verbesserte Materialien an den Geräten verwendet, die (auch ohne besonderen Schutz) das gefühlsechte Rudern ermöglichen. Mit Bedauern wurde festgestellt, dass diese Materialien etwas härter ausfallen, daher aber auch die Handflächen besonders stimuliert werden und schon vor Saisonbeginn den notwendigen körpereigenen Schutz aufbauen.

Ausblick auf weitere Projekte

Im Institut für Angewandte Hygiene im Rudersport bereitet man momentan neue Untersuchungen vor. Die (für die Probanden besonders unangenehmen) Forschungen betreffen die sekundären Kontaktzonen auf den Rollsitzoberseiten, sowie den Innenseiten des verwendeten Schuhwerks. Ein Partnerinstitut hat sich der Erforschung der Lebensräume in den Biotopen der Sortlerspinde mit besonderer Hingabe gewidmet. Mit ersten Ergebnissen der Forschungen wird in einem Jahr gerechnet.